Projekt Region Dresden

Analyse der Wohnpotenziale der Region Dresden

Wohnen und Leben in der Region Dresden

Im Nordraum Dresdens wird mit dem Bau der ESMC-Halbleiterfabrik (European Semiconductor Manufacturing Company als Unternehmenskooperation von TSMC, Bosch, Infineon und NXP Semi-conductors) und durch die geplanten Erweiterungen bereits ansässiger Mikroelektronik-Unternehmen inklusive entsprechender Zulieferindustrie und Serviceunternehmen der Halbleiterstandort von europaweiter Bedeutung nochmals erweitert.

In diesem Zusammenhang wird mit einem Zuzug von Fachkräften und einem Einwohnerwachstum in der Region Dresden gerechnet. Dieses wird auch Auswirkungen auf das Angebot von Wohnraum in der Region Dresden haben.

Zielsetzung dieser Studie ist es, auf der Grundlage des aktuell zur Verfügung stehenden Wohnraums die kurz- bis mittelfristig vorhandenen Wohnpotenziale zu ermitteln. Als kurz- bis mittelfristige Wohnpotenziale werden in dieser Analyse aktivierbare Potenziale bis zum Jahr 2035 angenommen.

Die Potenziale für Wohnen im Untersuchungsraum wurden für folgende sieben Kategorien erfasst:

  • Rechtswirksame Bebauungspläne
  • Bebauungspläne in Aufstellung
  • Genehmigte Flächennutzungspläne
  • Sonstige innerörtliche Perspektivflächen
  • Innenbereiche nach § 34 BauGB
  • Objektbezogener, kleinteiliger Aus- und Umbau
  • Leerstand

Die ermittelten Potenziale sollen dann jeweils mit den verkehrlichen Erreichbarkeiten (Motorisierter Individualverkehr und Öffentlicher Personennahverkehr) zum Airportpark Dresden als Standort der großen Halbleiterunternehmen verschnitten werden.

Landeshauptstadt Dresden, Amt für Stadtplanung und Mobilität (2025): Wohnpotenzialstudie in der Region Dresden.

Die Studie wurde im Juli 2025 fertiggestellt.