Studie zu Arbeits- und Fachkräften sowie zur Bevölkerungsentwicklung
Arbeiten in der Region Dresden
In den kommenden Jahren wird die Halbleiterindustrie im Dresdner Norden eine dynamische Entwicklung durchlaufen. Diese wird sich sowohl auf den Industrie- als auch auf den Dienstleistungssektor der Region Dresden auswirken. Dies ist zum einen auf die gegenwärtige Schaffung von mehreren tausend neuen Arbeitsplätzen in der Halbleiterindustrie zurückzuführen. Zum anderen ist es die Folge der erwarteten Ansiedlung weiterer Unternehmen als Zulieferer und Dienstleister. Des Weiteren wird die Ansiedlung weiterer Unternehmen im Norden Dresdens zu einer weiteren Forcierung dieser Entwicklung beitragen.
In der Folge ist mit einem verstärkten Zuzug von Arbeitskräften mit ihren Familien nicht nur in das Gebiet der Landeshauptstadt Dresden, sondern auch in das unmittelbare und weitere Umland Dresdens (im Folgenden als Region Dresden bezeichnet) zu rechnen.
Um diese positiven Entwicklungen zu unterstützen, sind neben anderen Akteuren auch die Städte und Gemeinden der Region Dresden aufgefordert, die zu erwartende wirtschaftliche und demografische Entwicklung durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen und zu befördern.
Die zu erwartenden Zuzüge werden unmittelbare Auswirkungen auf die soziale Infrastruktur in den Städten und Gemeinden mit starkem Zuzug haben. Es wird zudem eine nachhaltige Veränderung der Wohnraumsituation und Bevölkerungsentwicklung in diesen Gebieten prognostiziert.
In einem ersten Schritt ist es erforderlich, die für die weitere Entwicklung der Unternehmen benötigten Arbeits- und Fachkräfte zu ermitteln. Des Weiteren ist zu prüfen, ob Potenziale aus der Region genutzt oder entwickelt werden können. Schließlich ist zu ermitteln, welche Arbeits- und Fachkräfte in die Region einpendeln und zuziehen werden. Abschließend sollen dann Aussagen zur Bevölkerungsentwicklung, zu Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt sowie spezifische Handlungsempfehlungen für die Städte und Gemeinden in der Region Dresden entwickelt werden.
Mit der Erarbeitung der Studie wurde die CIMA – Institut für Regionalwirtschaft, Hannover beauftragt. Erste Ergebnisse sind im IV. Quartal 2025 zu erwarten.